• 5 Gründe warum Influencer Marketing für Healthcare Unternehmen funktioniert

    Sie kennen es nur zu gut: Als Unternehmen der Healthcare Branche sind alle Ihre Marketingaktivitäten an das Heilmittelwerbegesetz gebunden. Das HWG und Influencer Marketing schließen sich gegenseitig aber nicht aus! Das Thema Influencer spielt nicht nur bei Lifestylethemen eine Rolle. Sicher ist es hier einfacher. Kennt und berücksichtigt man jedoch die speziellen Anforderungen im Healthcare Marketing, lässt sich das Modell Influencer erfolgreich auch in Healthcare adaptieren. Sowohl für Rx wie auch für OTC Produkte. 

    Es gibt viele Gründe warum auch Sie Influencer Marketing in Ihren Marketing-Mix aufnehmen sollten, fünf möchte ich Ihnen heute nennen. 

    1) Mit Influencer Marketing für Healthcare Unternehmen Nischenzielgruppen erreichen

    Gerade im Healthcare Bereich spielen hohe Reichweiten häufig eine untergeordnete Rolle, denn oftmals werden Nischenthemen behandelt, die für eine sehr spitze Zielgruppe relevant sind. Geht es beispielsweise um eine sehr seltene Erkrankung, ist die Zielgruppe konsequenterweise sehr viel kleiner als bei einem Lifestyle-Thema. Die Aufgabe von Influencer Agenturen ist es dann, für diese Nische den passenden Influencer parat zu haben.

    2) Influencer Marketing ist Kommunikation auf Augenhöhe mit der Zielgruppe

    Ein Influencer ist ein Beeinflusser, der auf seinem Blog oder auf seinen Social Media Kanälen zu ganz unterschiedlichen Themen schreibt. Alle diese Influencer haben jedoch eines gemeinsam: Sie haben Follower, die die Meinung des Influencers wertschätzen. Influencer Marketing für Healthcare Unternehmen nutzt diese Beziehung. Daher ist Influencer Marketing keine konstruierte Werbung, es ist viel eher Kommunikation auf Augenhöhe mit der Zielgruppe. Diese moderne Form des Empfehlungsmarketings ist aufmerksamkeitsstark und macht eine Unternehmensmarke erlebbar.

    3) Influencer sind Content Kreatoren und Verbreiter

    Viele Marketingabteilungen stehen vor der Herausforderung, die immer wachsende Nachfrage nach Content zu decken. Influencer können gerade auch im Healthcare Bereich als Content Kreatoren dienen. So können – nach Absprache mit dem Influencer – die Bilder, Videos oder Texte wiederverwendet werden und beispielsweise als Aufhänger für Social Media Kampagnen Ihres Unternehmens dienen.
    Neben der Erstellung von Content veröffentlichen und verbreiten die Influencer ihre Meinungen auch über Social Media und den eigenen Blog. Somit schlägt man mit Influencer Marketing zwei Fliegen mit einer Klappe. Es wird Content erstellt und verbreitet: Praktisch, oder?

    4) Disease Awareness Kampagnen mit Persönlichkeit

    Pharmahersteller von Rx-Produkten stehen generell im Marketing vor der Herausforderung keine aktive Werbung für ein Produkt machen zu dürfen. Der Ausweg sind häufig Disease Awareness Kampagnen. Influencer verleihen diesen Kampagnen mehr Persönlichkeit. Sie erwecken sie zum Leben, machen sie erlebbar und verdeutlichen die Relevanz.

    5) Patienten-Influencer liefern Insights zur Wirkung von Medikamenten

    Viele Healthcare Unternehmen nutzen die Patienten-Feedbacks von sogenannten Patienten-Influencern. Denn es handelt sich um zusätzliche Daten zu den Wirkungen der Medikamente. Dieses Wissen können die Healthcareunternehmen nutzen, um die Medikamente leichter verträglich zu machen.

    Sie möchten mehr über das Thema Influencer Marketing für Healthcareunternehmen erfahren, dann laden Sie sich hier das passende Whitepaper herunter.

    Whitepaper Influencer Marketing im Healthcare Bereich

  • Healthcare Influencer Marketing: Instagram Trends 2019

    Stories für hohe Reichweite und Glaubwürdigkeit

    Das Instagram-Format Nr. 1 für 2019 heißt: Story. Nach der Algorithmus-Änderung wird hohes Engagement stärker bewertet und vermehrt ausgespielt. Ein Vorteil, der sich besonders im Einsatz von Stories zeigt. Durch hohe Interaktionsraten, welche beispielsweise durch Umfragen oder dem Einsatz von Stickern und Barometern erreicht werden, sehen mehr zielgruppenrelevante Personen den Content, als dies bei einem Feed-Beitrag der Fall ist. Hieraus ergeben sich auch Vorteile im Healthcare Influencer Marketing.

    Ein Vorteil für das Healthcare Influencer Marketing: Influencer zeigen sich beispielsweise in ihren Stories persönlicher und authentischer als in Bildern im Feed. Glaubwürdigkeit und Identifikation der Zielgruppe mit passenden Influencern ist der große Vorteil von Instagram. Das wird in Stories so deutlich, wie kaum woanders.

    Was gilt es zu beachten? Die Kennzeichnung von Werbung sollte auf jedem Story-Teil (Snippet) erfolgen. Bei Influencern ab 10.000 Followern einen Swipe-Up Link integrieren und auch sonst auf ausreichende Call to Actions achten. Im Healthcare Influencer Marketing sollte man zusätzlich darauf achten, auf Direktnachrichten der Follower bei Stories einzugehen und bei medizinischen Fragen an einen entsprechenden medizinischen Dienst weiterleiten.

    Instagram TV – oder „YouTube“ auf Instagram

    Zum Beispiel wollen Sie mehr Content verbreiten als in eine einzelne Story passt? Kein Problem dank des neuen Formats IGTV. Inzwischen sind Videos nicht mehr auf 15 Sekunden beschränkt. Stattdessen können Videos von bis zu 60 Minuten Länge erstellt werden. Besonders für umfangreiche Inhalte bietet Instagram hiermit das perfekte Tool. Im Healthcare-Bereich bieten sich hier beispielsweise Interviews, Konferenzen oder Erklärfilme an. Ferner sind neue Features für dieses Format zu erwarten.

    Was gilt es zu beachten? Besonders die jüngere Youtube-Generation begeistert sich für dieses Format. Folglich ist die zielgruppenrelevante Ansprache hoch relevant. Das heißt bei umfangreichen Healthcare-Themen ist es notwendig, Zuschauer mit einzubeziehen. Beispielsweise kann vorab in einem Post oder Story abgefragt werden, welche Themen besonders relevant für die Zielgruppe sind und worüber sie mehr erfahren möchten.

    Tipps aus der Praxis: passende Referenz anfordern!

    Fallstudie
    Kinderleute Healthcare Influencer Marketing Instagram Beispiel Post #algovir

    Messenger Marketing mit Instagram Direct

    Direktnachrichten bieten die Möglichkeit zum persönlichen und vertrauensvollen Austausch zwischen Unternehmen und der Zielgruppe an. Besonders im Healthcare Influencer Marketing zahlt sich dies bei sensiblen Themen aus. Entsprechend fühlen sich Nutzer als individueller Kunde ernst genommen und rundum betreut. Dementsprechend kann ein gutes Messenger Marketing auf Instagram gezielt langfristige Kundenbindungen aufbauen.

    Was gilt es zu beachten? Direktnachrichten werden vor allem wegen dem Wunsch nach mehr Privatsphäre genutzt, insbesondere im Healthcare-Bereich. Außerdem sollten Nachrichten, die nicht als Antwort auf Stories verschickt werden, entsprechend vorsichtig behandelt und nicht in öffentlichen Posts aufgegriffen werden.

    Kleine Reichweite – große Wirkung: Micro-Influencer 

    Im Healthcare Influencer Marketing besonder zu beachten: eine hohe Authentizität ist ebenso ein wichtiger Punkt wie die generelle Glaubwürdigkeit. Nur einer Person, die aus eigener Erfahrung über ein Produkt oder eine Anwendung berichten kann, wird die Zielgruppe schließlich auch glauben und Vertrauen schenken.

    Brutto-Reichweiten auf Instagram treten zunehmend in den Hintergrund. Relevant sind zu allererst Influencer mit qualitativer anstatt quantitativer Reichweite. So erreicht die Werbung ausschließlich relevante Personen, Streuverluste werden dagegen minimiert. Des Weiteren lässt sich mit Media-Budget die Impressionenzahl und erreichte Kontakte in der Zielgruppe erhöhen.

    Was gilt es zu beachten? Im Bereich Micro-Influencer gibt es sehr viele passende Kandidaten für eine Kooperation. Hier gilt es schließlich den perfekten Partner zu finden. Kriterien dafür sind: Regelmäßigkeit der Posts, Bildsprache und ob das vorzustellende Healthcare-Produkt in den bestehenden Feed passt.

    Sie wollen Influencer in Ihren Healthcare-Markenting-Mix einbeziehen? Wenden Sie sich an uns!

    Gerade im Influencer Healthcare Marketing ist die Einbindung in die übrigen Marketing Maßnahmen wie beispielsweise die eigenen Social Media Auftritte und sonstigen online Initiativen, besonders wichtig. Zum einen um glaubwürdig zu kommunizieren, aber auch um den besonderen Regelungen und Vorgaben der Healthcare Industrie Rechnung zu tragen. Wesentlicher Bestandteil muss daher immer auch ein klarer Fokus auf die Prozess- und Rechtssicherheit sein. 

    Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Webseite!

    Auf die richtige Strategie kommt es an!

    Gemeinsam mit den Kollegen unserer Schwesteragentur Schmittgall Health, Deutschlands bester Healthcare Agentur laut Focus Money sind wir in der Lage passgenaue, funktionierende und rechtssichere Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Ganzheitlich aus einer Hand.

    Sie wünschen einen persönlichen Kontakt?

    Quellen:

    Group, E., Beierlein, H. (2018): MARKETING TRENDS 2019 – DAS KOMMT BEI INSTAGRAM. URL: https://mybusinessfuture.com/marketing-trends-2019-das-kommt-bei-instagram/, letzte Abfrage: 07.03.2019

    Marxen, R. (2019): 5 Instagram-Trends für 2019, die Healthcare-Marketer kennen sollten. URL: https://www.healthrelations.de/5-instagram-trends-fuer-2019-fuer-healthcare/, letzte Abfrage: 07.03.2019

    Tronnier, N. (2018): Social Media Trends 2019 – Analysen, Strategien und Handlungsempfehlungen. URL: https://social-dna.de/social-media/social-media-trends-2019-analysen-strategien-und-handlungsempfehlungen/, letzte Abfrage: 07.03.2019

  • Facebook Stories, News und Fakten

    Facebook Stories sind zumindest innerhalb Deutschlands unserem Empfinden nach noch nicht so recht durchgestartet. Also der Teil der tatsächlich auf Facebook publiziert wird und nicht die Stories aus dem zum Facebook gehörenden Instagram Umfeld. Umso mehr haben uns die aktuell von Facebook veröffentlichten Zahlen beeindruckt. Und ja, das einfachere Teilen von Instagram Stories auf Facebook hat sicher einen (großen) Anteil, aber alleine die veröffentlichen Zahlen lassen doch aufhorchen: Beeindruckende 300 Mio. nutzen Facebook Stories und Messanger Stories jeden Tag. D.h. bei ca. 4 Mrd. Internetnutzer weltweit nutzt also jeder 13. täglich FB Stories! Noch beeindruckender wird die Zahl wenn man die 3.1 Mrd. weltweiten Social Media Nutzer als Grundlage ansieht. Und es ist gleichzeitig eine Verdoppelung der Nutzeranzahl seit Mai 2018. Und die logische Konsequenz sind die nun angekündigten Möglichkeiten im Bereich Monetarisierung: sprich seit dem 29.09.2018 können Werbekunden weltweit zwischen 5 und 15 Sekunden lange Anzeigen in Stories schalten. Das ist immer ein Indikator dafür, dass sich viele Menschen damit beschäftigen.

    Ok, das ist mal eine Ansage und Grund genug für uns genauer hin zu schauen und zu klären was das fürs digitale Influencer Marketing bedeutet.

    Facebook Stories Fakten

    Aber es bleibt die Frage: woher kommt das Wachstum und geht es vielleicht an Deutschland aktuell noch vorbei? Das stärkste Wachstum der Facebook Stories Nutzung: Naher Osten, Lateinamerika und Südostasien. Regionen in denen auch lt. Facebook selbst die Nutzungsdauer mit Abstand am höchsten ist. Und auch da liegt Deutschland noch eher weiter hinten. Von daher ist das sicher ein Indikator, dass der Trend ein wenig an uns bisher vorbei gegangen ist.

    Daher stellt sich die Frage: treibt der Facebook Messanger das Wachstum? In Deutschland wohl eher auch nicht, im Gegensatz zu z.B. Frankreich spielt der Facebook Messanger in Deutschland eine untergeordnete Rolle. In Deutschland spielen andere Messanger (z.B. WhatsApp) die Hauptrolle. Und das Verhältnis scheint auch seit Jahren zementiert – betrachtet man die Entwicklung der Marktanteile. Dafür spricht auch: weltweit betrachtetet wachsen beide Messanger doppelt so schnell wie die Kern-Plattform. Aber eben von einer unterschiedlichen Ausganglage. Also scheint auch der Messanger nicht unbedingt der Treiber für Facebook Stories zu sein.

    Letztendlich müssen wir feststellen, dass wir die Frage nicht abschließend aus den bisher bekannten Daten beantworten können, wir bleiben aber dran.

    Facebook Stories im Influencer Marketing

    Instagram Stories sind bereits fester Bestandteil vieler Kampagnen bzw. führen wir auch regelmäßig reine Instagram Stories Kampagnen durch. Häufig werden Instagram Stories auf Facebook mit ausgespielt, aber eine komplett eigenständige Facebook Story Kampagne ist immer noch die absolute Ausnahme. Ob sich das zeitnah ändert? Aktuell glauben wir eher nicht. Instagram und Instagram Stories haben aktuell eine einzigartige Marktposition. Mehr oder weniger ähnliche Angebote werden es schwer haben sich hier rein zu drängen. Von daher spricht vieles dafür, dass Facebook weiterhin hauptsächlich ein Teilungskanal für Instagram Stories bleiben wird. Erstmal.

    Überhaupt scheint sich Facebook als Kanal immer mehr zu einem Markenkommunikationskanal zu entwickeln. Im Influencer Marketing wird Facebook immer mehr zum Teilen von Inhalten auf anderen Influencer Plattformen genutzt. Die Anzahl der reinen Facebook Kampagnen scheint gefühlt rückläufig zu sein. Obwohl Facebook vom Targeting her sicher noch zu den absolut führenden Plattformen gehört. Und natürlich die mit Abstand meisten Nutzer hat.

    Aber auch das ist eine reine Momentaufnahme. Und wir sind uns sicher: die Integration der Plattformen wird voranschreiten. Egal ob im Messanger Umfeld oder bei den Kernplattformen (Instagram und Facebook). Aber wohin das führen wird? Darüber lässt sich Stand heute nur spekulieren.

  • Facebook Watch – first look

    Nach IGTV (Instagram TV) und YouTube ist vor kurzem mit Facebook Watch eine weitere Videoplattform in Deutschland online gegangen.

    In unserem Beitrag konzentrieren uns heute vor allem auf folgende Fragen. Wie unterscheidet sich das neue Facebook Watch von den anderen Plattformen und schafft die Plattform für uns im Influencer Marketing neue Möglichkeiten? Die 2. Frage werden wir in den nächsten Wochen in einem weiteren Artikel beleuchten.

    Heute widmen wir uns also der Frage der Vorstellung und der berechtigten Frage: braucht es wirklich eine weitere Video Plattform?

    Grundsätzlich positioniert Facebook Watch unserer Wahrnehmung nach komplett anders als die übrigen Plattformen. Schon fast selbst verständlicherweise werden die Videos im Videofeed nach den eigenen Interessen angezeigt. Im Prinzip eine Watchlist von Inhalten der Seiten denen ich folge, angereichert um meine eigenen Interessen. Das erscheint uns auf den ersten Blick sehr bekannt als eine Mischung aus Newsfeed und Instagram TV.

    Zur Qualitätssicherung werden dazu aktuell nur Videos von zertifizierten Seiten ausgespielt – das können Verlage, Nachrichtenseite, TV Sender aber auch Betreiber großer Seiten sein. Aktuell lautet eine weitere Maßgabe, dass eine Seite mindestens 5.000 Follower benötigt um Inhalte publizieren zu können. Damit ist auch klar: Watch ist nicht als Home-Video Plattform konzipiert.

    Also wie positioniert Facebook das neue Angebot dann? Es sind vor allem die neuen Funktionalitäten die bereits verfügbar oder angekündigt sind, die unserer Meinung nach das Zeug haben können, das User Erlebnis auf Facebook generell zu verändern. Ob sich diese Möglichkeiten allerdings in der Praxis durchsetzen werden, wird sich aber erst noch zeigen müssen. Aber diese neuen Möglichkeiten sind es aus unserer Sicht die interessant sind und ggf. neue Möglichkeiten schaffen.

    Facebook watch: Neue Ansätze – und was Facebook mit Lagerfeuer zu tun hat.

    Grundsätzlich ist die Idee von Facebook Freunde, Fans und Follower über die FB Plattform beim Ansehen der Inhalte virtuell zusammen bringen zu wollen.  Facebook spricht in diesem Zusammenhand von „Lagerfeuermomenten“. Damit soll es möglich werden quasi alleine vor dem Bildschirm, aber eben doch im Kreis von Freunden dieselben Beiträge anzusehen, verbunden über Facebook.  Also jederzeit in der Lage Entwicklungen in einem Beitrag, Film etc. diskutieren zu können. So sollen „aktive Erlebnisse“ entstehen die zu direkter Interaktion führen – selbstverständlich über Facebook.

    Ein durchaus spannender Ansatz um bestehende Trends aus der „realen“ Welt zu „übernehmen“. Schon seit Jahren werden treffen sich z.B. deutschlandweit Tatort interessierte um in Bars gemeinsamen den ARD Tatort anzuschauen. Gemeinsam schauen und darüber sprechen, eben wie am Lagerfeuer. Spannend ist: Facebook überführt dies nun auf die eigene Plattform und hat dazu auch schon die entsprechenden Features angekündigt: so sollen „Watch Partys“ ebenso realisiert werden können wie alles dazugehörige wie Quizze, Umfragen und vieles mehr. Alles um eine gemeinsames Erlebnis zu schaffen.

    Unser Fazit

    Grundsätzlich ein spannender Ansatz der ganz auf der aktuellen Facebook Linie der noch engeren Zusammenführung innerhalb der eigenen Netzwerke abzielt. Ob sich Watch allerdings (auch mit den bereits angekündigten Features) durchsetzen kann um eine führende Rolle als Videoplattform einzunehmen, lässt sich unserer Meinung nach Stand heute nicht abschließend beurteilen.

  • Vergleich: Instagram TV (IGTV) , YouTube, YouTube TV

    Mit Instagram TV (IGTV) ist seit einigen Wochen ein neues, sehr interessantes Format für Video Inhalte online. Gerade für Creator, aber auch Unternehmen bietet das Format neue Möglichkeiten, Inhalte besonders darzustellen. und, Seit dem Erfolg von Instagram Stories ist auch klar: Plattformen mit großem Potential Geschichten zu erzählen, werden erfolgreich sein.

    Nun existieren mit YouTube, aber auch z.B. mit Vimeo und anderen Plattformen, seit Jahren Kanäle, die im Bewegtbildumfeld die bereits eine sehr große Verbreitung erfahren haben. Warum also Instagram TV trotzdem ein spannender Ansatz sein kann und welche ersten Beobachtungen und Erfahrungen wir bisher gemacht haben, darüber möchten wir hier einen ersten Vergleich anstellen.

    IGTV, YouTube, YouTube TV

    IGTV – schon der Name beinhaltet mit „TV“ einen Begriff, den man bei YouTube (in der „Urform“) erst einmal vergeblich sucht. Als Internet TV wird YouTube eigentlich nur in sehr vereinfachenden Beschreibungen verwendet und tatsächlich ist die Bezeichnung ja so auch nicht korrekt – YouTube ist eher eine online Videothek als ein TV Sender in der Grundstruktur. Mit YouTube TV gibt es dazu noch einen Dienst, aber die Wettbewerber sind eher Streaming Dienste, also nicht unbedingt unser Fokus.

    Was bedeutet nun das nun für den Vergleich mit IGTV? Bei IGTV wurde bewusst ein komplett anderer Ansatz als YouTube gewählt, so beginnt z.B., wie beim linearen TV, sofort das Video eines Kanals zu laufen, wenn man IGTV öffnet. Das erinnert stark an einen weiterentwickelten Newsfeed Gedanken, während sich YouTube mehr auf ein Vorschlagswesen (noch) konzentriert. Zudem haben die Nutzer verschiedene Möglichkeiten, die bisher noch nicht in diesem Umfang auf anderen Plattformen angeboten wurden. z.B. können Nutzer durch einmaliges Hochwischen Kommentare hinterlassen oder andere Videos aus den Kategorien “Für dich”, “Entdecken”, “Abonniert” und “Beliebt” starten.

    Video Format: hoch vs. quer

    Verändertes Format: während YouTube und die übrigen Plattformen sich auch das klassische Monitorformat (Breitbildformat) konzentrieren und eine vertikale Ansicht nur mobil und unter Einschränkung des Formats möglich gewesen ist, wählt Instagram TV einen anderen Ansatz. Die Videos werden alle im vertikalen Hochformat (9:16) ausgespielt, optimiert fürs Abspielen auf mobilen Smartphones. Das passt ja auch zum Instagram Ansatz der kompletten Smartphone Fixierung. Ob IGTV damit den Sprung auf Bildschirme von PCs mit dem Format 16:9 oder sogar althergebrachte TVs schaffen wird, bezweifeln wir. Aber die Frage ist ja auch eher: braucht IGTV das um erfolgreich zu sein? Oder ist daraus nicht vielmehr die reine Fokussierung auf Smartphones zu erkennen?

    VIDEO Länge und Nutzung

    Instagram TV: der Großteil der IGTV Nutzer kann aktuell Clips mit einer Länge von bis zu zehn Minuten hochladen. Verifizierten Accounts stehen aber schon bis zu 60 Minuten Dauer zur Verfügung. Hochladen lassen sich die Clips über die Instagram App oder den Browser. Eine durchschnittliche Betrachtungsdauer lässt sich noch nicht seriös ermitteln, dazu ist einfach das Format noch zu jung.

    Eine Feststellung kann aber schon getroffen werden. IGTV richtet sich natürlich konsequent an Instagramer und will weniger Nutzer „drum herum“ ansprechen, wie es z.B. YouTube macht. Eher sollen neue Nutzer zu Instagram dazu kommen
    interessant wird auch die Frage werden, wie sich IGTV Videos zukünftig finden lassen werden, rein über die App (das wäre eine klare Limitierung) oder auch in Suchmaschinen.

    YouTube: dagegen gibt keine Limitierung in der Länge vor – ob wenige Sekunden oder stundenlange Videos ist jedem Creator selbst überlassen. Noch führen die Suchen nach Musik Videos ganz klar die YouTube Rankings an. Allerdings verändert sich das zunehmend – und damit verändert wird sich auch die Dauer der Ansichten der Videos deutlich verändern.

    Ein Musikvideo liegt in der Regel zwischen 3 und 7 Minuten, gerade jüngere Nutzer suchen aber zunehmend nach Gaming Videos, die schon einmal 1 Stunde und mehr lang sein können. In den älteren Zielgruppen sind How-To Videos sehr gefragt und auch diese sind normalerweise länger als reine Musikvideos. Interessant ist auch die stark steigende Nutzung von TV Geräten zum Abspielen der Videos.

    Die Nutzung von YouTube wird sich also zunehmend mit den Inhalten verändern. Wahrscheinlich ist: die Länge der Videos wird im Durchschnitt zunehmen.

    Werbliche Nutzung

    YouTube ist sicherlich nicht zu Letzt danke der sehr guten Einbindungsmöglichkeiten von Produkten in Videos und den damit verbundenen Einnahmen für Creator eine sehr interessante Plattform. Gerade im Bereich Awarness, aber auch in Interaktionsorientierten Werbeformaten kann YouTube seine Stärken ausspielen.

    Das kann IGTV auch werden, die entscheidendere Frage dürfte dabei sein ob es IGTV schafft die mobile Konsumierung von Inhalten in Videoform so zu etablieren, dass die nicht (oder nur sehr geringe) Nutzbarkeit auf „klassischen“ Abspielgeräten kompensiert werden kann. Unsere Einschätzung ist klar: ja, Instagram TV wird seinen Platz finden und damit auch für Werbetreibende interessant werden. Und dazu kommt: die Insatgram Nutzergemeinde (inkl.  Instgram Creator) haben ja schon eine sehr intensive und enge Beziehung miteinander. Diese wird durch das neue Format angereichert und ergänzt werden.

    Unsere Einschätzung: viel Verbindendes auf unterschiedlichen Plattformen

    Was beide Plattformen verbindet? Der Content bleibt entscheidend: Egal ob hoch- oder querformatig, Minuten oder Stundenlange Videos. Erfolg wird man auf beiden Plattformen nur haben, wenn die Inhalte dann auch überzeugen. Und damit sind wir beim Kern unserer Aussage: IGTV vs. YouTube zu betrachten ist unserer Meinung nach falsch. Instagram TV ist ein neuer Kanal mit neuen Möglichkeiten, der sich prächtig entwickeln wird. Ob so erfolgreich wie Instagram Stories wird sich beweisen müssen, aber sicherlich zumindest untern den bereits heute intensiven Instagram Nutzern.

    Weitere Information rund um Neuigkeiten stellen wir immer wieder im Bereich News vor.

     

  • You name it! Neue Begriffsdefintionsserie

    Influencer Marketing wird erwachsen. So oder so ähnlich lauten seit Anfang des Jahres viele Schlagzeilen in Veröffentlichungen und Interviews. ob in Marketing Fachzeitschriften, Blog Beiträgen wie diesem oder Interviews wird die steigende Bedeutung herausgestellt. Was aber alle Veröffentlichungen eint sind viele Unklarheiten hinsichtlich Fragen wie Entlohnung, Messbarkeit, Erfolg und Sinnhaftigkeit der noch jungen Marketing Disziplin. Was uns darüber hinaus aufgefallen ist, ist teilweise ein wildes jonglieren mit „Fachbegriffen“. Kaum eine Veröffentlichung definiert tatsächlich einmal Begrifflichkeiten, sondern anscheinend findet jeder eine eigene Definition für die immer wieder gleichen Bezeichnungen.

    Das führt zu manchmal lustigen, manchmal aber auch zu ärgerlichen Rückschlüssen hinsichtlich Bedeutung und Wirkweise. Unter „You name it“ möchten wir in die Diskussion nun auf Basis unserer Sicht der Bedeutungen starten. Unser erklärtes Ziel ist dabei nicht nur eine weitere Bedeutung für existierende Begrifflichkeiten zu finden, sondern wir möchten tatsächlich versuchen zu einer klareren Sicht beizutragen und diese auch (zumindest) für unsere eigenen Projekte gültig erklären.

    Wir haben länger überlegt wie wir das angehen wollen, schließlich gibt es zu einigen Begriffen Definitionen auf Plattformen wie wikipedia und anderen. Daher haben wir uns für eine kontextuale Herangehensweise entschieden. Sprich wir werden die Begriffe versuchen aus der Bedeutung zu definieren und daraus eine für uns – und damit für die von uns durchgeführten Projekte – zu finden, aber wollen auch dazu beitragen, vielleicht auch zu mehr Klarheit und Verständnis im „wording“ Jungle zu gelangen.

    Dabei kann schon mal eine Erklärungen bzw Einordnungen etwas länger sein. Nicht jeder Begriff ist schließlich in einem Halbsatz erklärbar. Und: eine Definition wird nur Bestand haben können, wenn sie verständlich und für viele nachvollziehbar hergeleitet ist.

    Neue Diskussionsserie: You name it!

    Wie bei allen unseren Artikeln erheben wir nicht den Anspruch der vollständigen Richtigkeit oder verfolgen auch keinen wissentschaftlichen Anspruch – es geht uns um Praxis orientierte Defintionen. Daher wägen wir ab und treffen Entscheidungen hinsichtlich der sinnhaften Bedeutung der Begrifflichkeiten. Wir sind uns durchaus bewusst, dass nicht jeder unsere Sichten, unsere Argumentation letztendlich von jedem als schlüssig empfunden wird, daher haben wir uns entschieden dem ganzen Thema den Titel „You name it!“ zu geben.  Der Titel ist eine Aufforderung zur Diskussion der gefundenen/ existierenden Definitionen. Nur gemeinsam können wir klare Definitionen finden, als soll auch jeder bei „You name it!“ mit beteiligt sein.

    Anders als (basierend auf unseren Erfahrungen mit) wikipedia möchten wir die Diskussion allerdings nicht so sehr einschränken und im Zweifelsfall beschneiden. Das Ziel ist gleich – die Herangehensweise eine andere. Nicht wir bestimmen was richtig ist, sondern wir finden gemeinsam im Austausch eine praxisnahe Definition. Ein wissentschalftlicher Anspruch ist dabei nicht vorhanden. Aber wir erklären die gefundenen Defintionen für den gemeinsamen Umgang in den t5 content Projekten als verbindlich.

    Unser Blog scheint uns die richtige Plattform dafür. Ursprünglich genau zu diesen Arten von Diskussionen entstanden sind Blogs noch heute eine zentrale Plattform im „Influencer“ Marketing. Damit bestens geeignet um inhaltlich tiefgreifende Diskussionen mit den Experten in diesem Gebieht zu führen.

    Wir freuen uns auf eine rege Diskussion. Das Ziel ist Klarheit in gemeinsamen Gesprächen – egal ob Influencer, Creator, Kunde, Marketer, Journalist oder oder oder. Everybody is welcome.

    Nächste Schritte/ Ablauf

    wir werden in den nächsten Tagen/ Wochen immer wieder Beiträge zu einzelnen oder zu Gruppen von Begriffen veröffentlichen. Die Struktur ist dabei immr identisch und wir werden auch Defnitionen (die bereits bestehen) einbeziehen. Alle Beiträge erscheinen in der Kategorie „You name it!“ und werden dort auch bestehen bleiben. Denn auch das ist aus unserer Sicht klar: Bedeutungen, Definitionen werden sich verändern und müssen immer wieder mal überprüft und angepasst werden.

    Stay tuned und wir freuen uns auf eine rege Diskussion.

  • Instagram Updates (Teil 2)

    In dem Beitrag letzte Woche sind wir auf die Instagram Updates rund um IGTV und den Algorithmus eingegangen. Diese Woche möchten wir 2 neue Funktionalitäten in Instagram Stories aus unserer Sicht vorstellen. Instagram Stories hat sich ja als weit mehr als ein reiner SnapChat Clone herausgestellt. Stories sind zum festen Bestandteil vieler Creator geworden. Man kann sogar sagen es hat sich eine eigene Instagram Story Disziplin gebildet. Sicher sind dabei die erweiterten Verlinkungsmöglichkeiten für Kunden von großem Interesse, aber wir sehen auch die neuen Möglichkeiten mit den Stories als kreative Spielwiese.

    Nun aber zu den angekündigten, weiteren Instagram Updates der letzten Wochen:

    # 3 – Instagram Updates: @mention Sharing

    Vorab unsere Vorahnung: Social-Media Manager werden die Funktion lieben. Das Potential in der Verknüpfung und Verbreitung von authentischen Inhalt und der Möglichkeit Traffic und Bekanntheit z.B. für eine Marke in einem nicht nur durch generische (und ggf. gekaufte Reichweite) zu steigern, ist einfach sehr hoch einzuschätzen.

    Authentischer Content als Haupttreiber um die Zielgruppe anzusprechen, über @mention Verknüpfungen mit einer potentiell exponentiell wachsenden Zielgruppe herzustellen, das verspricht gewaltiges Potential. Und wieder steht von Seiten Instagram die Interaktionsförderung im Vordergrund: denn nichts anderes ist die Verweis- bzw. Einbindungsmöglichkeit ja am Ende. Natürlich unter Rücksichtnahme auf Bestätigung durch den jeweiligen User – aber zu guter Letzt geht es um Inhaltsteilungen und damit der Weiterempfehlungen.

    Unser Empfinden: das klassische Sharing bekommt Konkurrenz. Auch wenn eine völlig andere Vorgehensweise dahinterliegt, am Ende hat @mention das Potential DIE Verbreitungsmethode für Inhalte zu werden. Und dann auch noch voll integriert in den eigenen Account bzw. als eigen Story.

    Sicherlich gilt es die Entwicklung noch abzuwarten, aber unsere Empfehlung ist klar: sich nicht mit diesem Thema zu beschäftigen ist eigentlich keine Option.

     

    # 4 – Instagram Updates: shopping goes Stories

    Bekannte Funktion wird nun also auch für Stories verfügbar gemacht. Ein logischer Schritt bei mittlerweile ca. 300 Mio. täglich angesehenen Stories. Vieles der neuen Funktionalität ist gleich der aus den Post bekannten Funktionalität. Die Grundlage ist z.B. auch hier ein Produktkatalog oder ein Facebook Shop. Was ist also neu bzw. besonders?

    Spannend wird sein zu sehen wie und ob sich Produkt in Stories besser platzieren werden lassen als in „einfachen“ Post und welche Möglichkeiten sich für die kreative Umsetzung ergeben. Wir sehen auch in dieser Funktion ein unglaubliches Potential für unsere Kunden – aber auch in kreativer Hinsicht für Ersteller der Inhalte.

    Unsere Hoffnung: nun ist die Zeit der kontextlos hochgehaltenen, schlecht arrangierten Produktbilder endlich vorbei. Es bietet sich die Möglichkeit wirklich kreative Produkte einzubinden und direkt den Link zur Kaufbarkeit herzustellen. Das wird unserer Meinung nach die Plattform für noch mehr Kunden interessant machen und gleichzeitig die Kreativität weiter vorantreiben. Mal sehen in welche Richtungen sich dieses Thema noch entwickeln wird: das Potential ist auf alle Fälle vorhanden.

    Einziger (kleiner) Haken: noch ist die Funktion relativ beschränkt und wird erstmal noch vollständig getestet – aber wir sind sicher: das wird kommen. Und ehrlich gesagt freuen wir uns darauf.

    Weitere Informationen zu Instgram und anderen Plattformen finden sich hier

  • Instagram Updates (Teil 1)

    Instagram als Plattform entwickelt sich permanent weiter. Seit Ende Mai haben sich ein paar wirklich spannende Instagram Updates / Erweiterungen ergeben. Anbei unserer Einschätzung zu einigen der Updates. Hierbei handelt es sich um News vom Algorithmus bis zu IGTV (Instagram TV).

    Anbei Teil 1 des Überblick – natürlich unter dem Aspekt wie es sich auswirkt und welche Chance sich aus unserer Sicht bieten.

    Wir erheben wie immer auch in diesem Artikel nicht den Anspruch der Vollständigkeit hinsichtlich aller Instagram Updates. Wir beschränken uns auf die Punkte die uns besonders wissenswert erscheinen oder besonderes Potential aus unserer Sicht bieten. Aber bitte gerne in den Kommentaren weitere Funktionen ergänzen oder Aussagen diskutieren.

     #1 – Instagram Update: IGTV

    Irgendwie kommen wir nicht daran vorbei das Thema als „YouTube meets Instagram“ zu bezeichnen, wenn wir bei uns darüber sprechen – auch wenn die Formulierung sicher schon einige Male gefallen ist. Zum Hintergrund: IGTV bietet die Möglichkeit Videos mit bis zu 1 Stunde Länge in Instagram oder der eigenen IGTV App hochzuladen und auszuspielen.

    Die Frage die wir uns – wie wahrscheinlich sehr viele – gestellt haben ist: es gibt ja schon YouTube – worauf genau zielt IGTV ab? Eine 1 Stunden lange Story? Eher unwahrscheinlich. Es bieten sich natürlich eine Reihe von Möglichkeiten: von der direkten Benachrichtigung der Instagram Follower über ein neues Video bis zur Integration in deren eigenen IGTV feed. Dazu ist das Abspielerlebnis ein anderes als bei YouTube. Aber ist das schon alles?

    Unserre ansicht nach nicht: die neue Ausrichtungsform als vertikale Full-Screen-Videos passt sich optimal dem sich schnell verbreitenden Trend der Nutzung von mobilen Endgeräten an und eröffnet in der Gestaltung / Umsetzung der Videos neue Möglichkeiten. Wir sehen durchaus das Potential das IGTV hier bietet, neue Formate und Umsetzungsmöglichkeiten haben bisher auch immer eine neue Form der Kreativität hervorgebracht. Ob z.B. am Ende die Limitierung auf eine Stunde tatsächlich eine Limitierung sein wird, oder ob der überwiegende Teil der Videos kürzer sein wird, werden wir sehen. Und sollten sich das als tatsächliche Beschränkung für Inhalte herausstellen, sind wir uns sicher wird die Grenze ganz schnell verschwinden.

    Das sich auch interessante Targeting Möglichkeiten durch die Integration in Instagram ergeben, ist auch ganz klar. Aber zu erst muss sich das neue Format inhaltlich beweisen und gute Inhalte in einem relevanten Maß entstehen bevor die Vermarktungsfragen relevant werden. Wir sind uns sicher: das wird nicht lange auf sich warten lassen.

    #2 – Instagram Update: Neues vom Algorithmus

    Algorithmen sind und bleiben spannend und Instagram hat nun einige weitere Informationen zum eigenen geteilt. Wie schon von anderen Plattformen aus der Vergangenheit bekannt, werden die Details eher oberflächlich vage kommuniziert, sonst wäre es ja auch ein wenig zu einfach :-). Was wir aber verstanden haben, ist folgendes – nicht alles ganz neu aber trotzdem interessant:

    Instagram gibt 3 Faktoren als wesentlich an, um Posts ideal positioniert zu bekommen. Die Argumentation ist dabei der von Facebook bekannten sehr ähnlich, daher gehen wir nicht näher darauf ein:

    • Das Interesse des einzelnen Nutzers an ähnlichen Inhalten bestimmt zu einen die Ausspielung
    • Die Aktualität der Posts – sprich neuere Posts werden bevorzugt angezeigt
    • Die Verbindung die ein Nutzer mit dem Content Creator hat – gab es z.B. Interaktionen in der Vergangenheit mit Inhalten eines Creator etc. wird dem Instagram Nutzer mehr vom erstellten Inhalt des Creator angezeigt.

    Wie gesagt: Details die eher oberflächlich das Thema beschreiben. Aber es lassen sich entsprechende Ableitungen treffen was das für die Erstellung eines Instagram Post bzw. den Ersteller bedeutet bzw. welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen:

    • Engagement ist und bleibt „King“ auf Instagram – auch mit dem neuen Algorithmus. Das bedeutet auch: alles was das Engagement (Likes und Kommentare) erhöht ist für den Erfolg des Posts dienlich.
      • Hintergrund: für Instagram bleibt User Engagement Kernkriterium in der Beurteilung der Qualität der Beiträge. Je mehr Personen mit dem Content interagieren, desto „höher“ wird der Content eingestuft.
    • Veröffentlichungszeiträume spielen weiterhin eine Rolle: neuere Post erhalten immer noch eine Bevorzugung.
      • Timing, Timing, Timing: es zahlt sich aus die eigenen Follower und ihre Angewohnheiten im Auge zu behalten

    Zusammenfassend lässt sich feststellen. Instagram bleibt sich auch mit dem neuen Algorithmus treu. Interaktion/ Engagement sind und bleiben von entscheidender Bedeutung für den Erfolg. Welche weiteren Änderungen sich aus den Instagram Updates tatsächlich ergeben, wird sich erst mit der Zeit tatsächlich rausstellen.

     

    Im Beitrag nächste Woche gibt es dann mehr zu den Instagram Updates rund um Stories. „@mention“ und neuer „shoppable Tags“

    Weitere Informationen zu Instgram und anderen Plattformen finden sich hier

  • Twitter #Facts, Juni 2018

    Twitter hat in Deutschland ja einen klaren Ruf als die „Echtzeit“ Nachrichten Plattform. Aber lässt sich das auch anhand der Top Accounts im Vergleich z.B. zu den Top Accounts weltweit belegen? Oder lässt sich ggf. sogar eine grundsätzlich unterschiedliches Nutzung erkennen? Die absoluten Zahlen ergeben hierzu natürlich wenig Sinn – daher vergleichen wir ohne Berücksichtigung nur die relativen Positionen im Ranking der Top 20 Accounts.

    Lassen wir die aktuellen Zahlen (Stand Juni 2018) sprechen:

    Die Top 20 Accounts (nach Anzahl Follower) im Juni 2018 in Deutschland setzen sich wie folgt zusammen:

    • darunter sind 13 Sportler
      • davon sind 11 Fußball assoziierte Accounts (Spieler, Teams, Vereine)
    • 2 klassische Medien
    • 3 TV „Stars“
    • 1 Musiker
    • 1 sonstiges Profil

    Die Top 20 Accounts (nach Anzahl Follower) im Juni 2018 weltweit im Vergleich dazu so:

    • 16 der weltweiten größten Twitter Accounts kommen aus den USA
      • die übrigen 4 Accounts sind von 3 Musiker und 1 Fußballer aus Portugal
    • 11 Musiker bilden den Großteil der Top 20 Liste weltweit (8x USA. 3x nicht USA)
    • 2 Politiker (beide aus den USA)
    • 1 News Channel (USA)
    • 2 Social-Media-Plattformen (USA)
    • 2 Comidian (USA)
    • 1 TV Persönlichkeit (USA)

    Zusammenfassend kann man auf Basis der jeweils 20 erfolgreichsten Accounts sagen:

    • in Deutschland ist das Interesse an Sport und Sportler, speziell Fußballern, besonders stark ausgeprägt im Vergleich zu den weltweiten Accounts
    • weltweit ist in der selben Größenordnung das Interesse Unterhaltung (Musik, Schauspiel, etc.. aber nicht Sport) ausgeprägt
    • Klassische Nachrichten spielen weder weltweit noch in Deutschland eine größere Rolle
    • Accounts von Politiker finden weltweit ein wenig statt, in Deutschland haben Politiker gar keinen Platz in den Top 20 Accounts

     Klar erkennbar ist:

    Es dominieren zumindest bei den größten Accounts die Unterhalter, ob Sport oder Musik, Schauspiel oder Comedians. „Die“ eine Nachrichtenquelle gibt es auch auf Twitter nicht, es sind die vielen Echtzeit Nachrichten von unterschiedlichen Nutzern die Twitter zu „der“ Nachrichtenplattform machen, wahrscheinlich liegt auch darin gerade das Geheimnis des Erfolgs. Hinsichtlich der Qualität der Nachrichten lässt sich aber keine Aussage treffen, was aber klar ist, es fehlt der Filter den die Medien sonst darüber legen. Oder besser: auch die klassischen Medien bedienen sich ja immer wieder Twitter als Quelle.

     

    Hinsichtlich der Größenunterschiede gibt es noch 3 interessante weitere Feststellungen:

    • jeder der Top 3 weltweiten Accounts hat mehr Follower alleine, als die Top 20 in D in Summe
    • der größte deutsche Account im Juni ist weltweit nicht mal in den Top 50
    • Weltweit gibt es 3 Twitter Accounts mit jeweils über 100 Mio. Follower – 2 Musiker und ein amerikanischer Ex-Präsident.

    Was sich daraus ablesen lässt: Deutschland nutzt Twitter (noch) anders als der Dienst weltweit zum Einsatz kommt – und offizielle Nachrichtensender sind weder weltweit noch in Deutschland von wirklicher Bedeutung.

  •  Instagram: Die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren

    Ihr habt Euch schon immer gefragt, wie Ihr trotz des Instagram Algorithmus mit Eurem Account erfolgreicher werdet? Dann liefern wir Euch heute die drei wichtigsten Tipps, wie Ihr den Instagram Algorithmus sinnvoll nutzt.

     

    1. Was will DiE Zielgruppe sehen? 

    Zu Beginn solltet Ihr Euren bisherigen Content genau analysieren.

    • Wie interagiert Eure Zielgruppe mit Eurem Content, durch welchen Content bekommt Ihr die meisten Likes, Kommentare und Direktnachrichten?
    • Welche Inhalte bekommen dagegen deutlich weniger Likes und Kommentare?

    Für Blogger heißt das: Besonders die Art von Content produzieren, die bei der Zielgruppe mit viel Interaktion belohnt wird. Dabei gilt es spannende und sehenswerte Inhalte zu publizieren. Damit bekommt Ihr automatisch mehr Engagement was wiederum dafür sorgt, dass die Inhalte mehr Usern angezeigt werden.

     

    2. Regelmäßigkeit

    Instagram baut auf Interaktion und merkt sich, welche Profile und Postings viel Aufmerksamkeit durch Likes und Kommentare bekommen. Ebenso merkt sich Instagram, wer regelmäßig aktiv ist (auch über Instagram Stories) und Inhalte veröffentlicht. Deshalb führt auch die Regelmäßigkeit Deiner Postings zu mehr Engagement und Sichtbarkeit. Mehrmals täglich zu posten, mag vielen Bloggern zu viel Arbeit zu sein. Es hat sich herausgestellt, dass es aber tatsächlich erfolgsversprechend ist, mehrmals die Woche Content zu veröffentlichen.

     

    3. Beziehung zur Community

    Veröffentlicht Ihr mehrmals die Woche neue Inhalte, weiß Eure Community, dass sie sich immer wieder auf neue Inhalte von Euch freuen können. Dies Beständigkeit baut zugleich eine Beziehung zu den Usern auf. Dabei geht es auch darum, Eure Community noch enger an Euch zu binden. Dafür ist es aber relevant, auch ein aktives Community Management zu führen.

    Tipps für das Community Management:

    • Interaktionen erzeugen, indem themenrelevante Fragen an die Community gestellt werden
    • Kommentare unter jedem Posting lesen und antworten

     

    Es gibt also durchaus Faktoren, die Ihr selbst direkt beeinflussen könnt. Wendet Ihr diese Tipps bereits an?

    Weiteren Lesestoff zum Thema Instagram gibt es hier.