• LAYOUT TIPPS: DESIGN BASICS FÜR BLOGGER TEIL 2

    Im zweiten Teil der Reihe „Design Basics für Blogger“ erfährst Du hilfreiche Tipps, wie Du Dein Blog-Layout verbessern kannst und was Du dabei beachten solltest. In diesem Sinne: Viel Sapß beim zweiten Teil unserer Layout Tipps!

    TIPP NR.6: MENue

    Auch hier ist weiniger mehr. Gestalte Dein Menü einfach und klar – so kann der Leser schnell alles finden. Hier eine Inspiration, was Du in Deinem Menue unterbringen kannst:

    • „Über mich“
    • Über den Blog
    • Blog Kategorien
    • Impressum
      (Wichtig: Das Impressum muss von jedem Post aus erreichbar sein. Wir haben bereits zu diesem Thema einen ganzen Beitrag verfasst, diesen findest Du hier.)
    • Folgemöglichkeiten bzw. Möglichkeiten zum sharen deiner Beiträge auf den Social Media Kanälen deiner Leser

    Die gängisten Menues sind entweder direkt im Header untergebracht (Header Menue), an der Seite oder im Footer (Footer Menue). Es ist dabei nicht ungewöhnlich an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Ebenen in der Menueführung einzubringen, auf unserem Blog gibt es alle 3 Menues.

    • Unser Menue im Header beinhaltet dabei die aus unserer Sicht wesentlichen Informationen zur Grundnavigation auf dem Blog:

    Layout Tipp Header Menue

    • Unser Seiten Menue geht eine Ebene tiefer in die Kategorien hinein – für Leser die sich tiefergehend zu Artikeln aus einem bestimmten Bereich informieren möchten:

    Layout Tipp Seiten Menue

     

     

     

     

     

     

    • und in unserem Footer finden sich z.B. die rechtlichen Informationen wieder:

    Layout Tipp Footer Menue

    TIPP NR.7: HEADER

    Der Header ist das erste was ins Auge sticht – er repräsentiert Dich und Deinen Blog. Du solltest Dich damit identifizieren können. Am besten ist natürlich, wenn man im Header Deinen Blognamen, Dein Logo und vielleicht einen Slogen lesen kann. Du kannst eigene Grafiken gestalten oder auch nur einen Schriftzug nutzen. Das bleibt ganz Dir überlassen. Darüber hinaus ist es ebenfalls super, wenn der Header die Farbkombination wieder aufgreift, die sich in Deinem Blog findet.

    Der Header kann aus einem oder mehreren Teilen bestehen, wie oben ausgeführt kann er z.B. neben Logo und Titel auch ein Menue beinhalten und auch Links die wichtig sind. Unser Header ist klassisch und leicht erfassbar gehalten – es gibt viele andere gute Beispiele und wichtig ist eigentlich nur, dass der Leser sich gut zurecht findet. Richtig oder falsch ist hier sehr relativ.

    Layoutt Tipp Header

     

    TIPP NR.8: SCHRIFTARTEN

    Eine weitere Möglichkeit Deinen eigenen Blog optisch unverwechselbar zu machen sind Schriftarten – doch Vorsicht, halte Dich an folgende Regeln:

    • Nutze Schriften die gut lesbar sind – das heißt keine Verschnörkelungen im Fließtext
    • Nicht mehr als 3 Schriftarten – umso mehr Schriftarten desto unübersichtlich wird Dein Blog
    • Achte darauf, dass Du maximal 2-3 Schriftschnitte wie Fett oder Kursiv, verwendest

    Viele Templates legen bereits bestimmte Schriften mit an bzw. empfehlen diese. Für nicht so grafikaffine Menschen oder wenn ihr unsicher seit, ist es eine gute Idee Euch einfach daran zu halten.

     

    TIPP NR.9: BILDER

    Bilder machen Deinen Blog lebendig und interessant – niemand liest gerne einen textlastigen Blog. Lockere Deine Beiträge mit den richtigen Bildern auf – achte dabei auf die Qualität Deiner Bilder. Wenn Du eigene Fotos hochlädst sollten diese mit einer guten Kamera und dem richtigen Licht aufgenommen sein.In einem früheren Beitrag haben wir uns mit Tipps für bessere Fotos befasst, den Beitrag findest Du hier.

    Benutzt Du Fotos aus dem Internet- dann achte unbedingt darauf, dass die Bildrechte frei sind und veröffentlicht werden dürfen. Tolle lizenzfreie Bilder findest Du Beispielsweise auf unsplash und anderen Plattformen. Das Thema von Bildrechten wird ein noch wichtigeres auch in der online Welt werden, es empfiehlt sich daher umsichtig damit umzugehen.

     

    TIPP NR.10: BESONDERS SEIN

    Außerdem bleibt zu sagen, dass Du Dich selbst sein solltest! Probier Dich aus, lass Dich inspirieren und mach Dein Blog zu etwas Besonderem! Sei kreativ und besonders!

    Viel Spaß beim ausprobieren!

     

    Wir hoffen Dich mit diesen Tipps inspiriert zu haben!

    Den ersten Teil zu unseren Layout Tipps findest du hier.

    Weitere Beiträge aus unserer Tipp & Trick-Reihe findest Du hier.

  • LAYOUT TIPPS: DESIGN BASICS FÜR BLOGGER TEIL 1

    Wann hast Du Dir das letzte Mal Gedanken über das Design deines Blog gemacht – bei der Erstellung oder prüfst Du regelmäßig ob noch alles passt? Geschmack ist bekanntlich relativ, aber gewisse Grundregeln der Gestaltung sollte man nicht außer Acht lassen und hin und wieder überprüfen ob diese im Rahmen der Weiterentwicklung noch Berücksichtigung finden. Aus diesem Grund haben wir für Dich 10 Layout Tipps zusammengestellt, die zeigen, welche Auswirkungen Dein Blog-Layout hat und was Du beachten solltest. Die ersten fünf Tipps möchten wir Dir heute vorstellen:

     

    TIPP NR.1: BLOGNAME

    Der Blogname und die Domain sind auf den ersten Blick nicht unbedingt gestalterische Elemente – trotzdem sagen sie viel über Deinen Blog aus. Jeder Leser, der Deinen Blognamen liest, hat sofort ein Bild vor Augen. Also, wähle Deinen Blognamen mit Bedacht, sodass es ansprechend und interessant auf Deine Zielgruppe wirkt.

    Bsp: unsere Domain lt. „blog.t5content.de“ – zugegeben wir haben es als Unternehmen auch einfach: es ist der Blog der t5 content GmbH. Aber das Bsp. veranschaulicht auch sehr schön wie klar und einfach eine Domain sein kann, sollte, damit jeder Leser gleich weiß was ihn erwartet.

    Idealerweise setzt sich der Sprachduktus deiner Domains in allen anderen Kanälen entsprechent fort – der Wiedererkennungswert steigert sich damit.

     

    TIPP NR.2: BRANDING UND LOGO

    „Branding“ bedeutet übersetzt „Marke“ – es geht also darum aus Deinem eigenen Blog eine Art Marke zu machen. Ein cooles Logo darf bei keiner Marke fehlen – ein Logo kannst Du überall auf Deinem Blog einsetzen und damit einen Wiedererkennungswert schaffen.

    Bsp: wir haben es auch hier relativ leicht – unser t5 content Logo haben wir nur durch das Wort „Blog“ ergänzt – damit bleiben wir auch bildlich schlicht und klar. Und trotzdem stellen wir damit klar unsere Marke „t5 content“ heraus und verdeutlichen gelichzeitig dass es um ein spezielles Angebot geht – den t5 content Blog.

     

    TIPP NR.3: WENIGER IST MEHR

    Wähle für Deinen Blog eine schlichte Vorlage – auch wenn das am Anfang langweilig aussieht  –  eine einfache Vorlage gibt Dir später mehr Freiräume um Deinen Blog individuell zu gestalten. In fast allen Webanwendungen (Bspw.: WordPress) findest Du Blog-Vorlagen – diese kannst Du jederzeit ändern.

    Wähle am besten einen hellen Hintergrund und eine dunkle Schrift aus – so kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Blog gut lesbar ist.

     

    TIPP NR.4: FARBWAHL

    Ein gutes Mittel um Deinen Blog zu individualisieren sind Farben. Doch bei der Farbwahl ist besondere Vorsicht geboten, denn nicht alle Farben harmonisieren miteinander. Auch zu viele verschiedene Farbtöne hinterlassen oft einen negativen Gesamteindruck beim Leser.

    Ein hilfreiches Tool, dass Dir bei der Wahl Deiner Farbtöne helfen kann findest Du hier: www.paletton.com – probier‘ es aus und finde die perfekten Farben für Deinen Blog.

    Bsp: Unsere Farbwahl ist klar und einheitlich – unser typisches Grün spielt ebenso eine Rolle wie unsere zweite Logo Farbe. Der graue Hintergrund dient zur visuellen Trennung der Beiträge, dezent und zurückhaltend finden wir.

     

    TIPP NR.5: NEUES AUSPROBIEREN

    Bring frischen Wind in Deinen Blog und ändere ab und an Dein Design oder probiere Dich aus. Teste neue Farben oder erstell ein cooles Blog-Logo und hebe Dich so von anderen Blogs ab.

    Bsp: wir versuchen auf unserem Blog mit den Inhalten zu variieren: Tipps und Tricks gemischt mit der Vorstellung unseres Netzwerk (also Euch), Neuigkeiten, News und t5 content Vorstellungen.

    Auf unseren anderen Social Media Kanälen liegen die Schwerpunkte selbstverständlich etwas anders: Instagram dient zur Vorstellung und Ankündigung von Kamapgnen, Verbreitung von News, Repostings von Beiträgen und mehr. Ähnlich ist es auf Facebook, während YouTube rein eine Sammlung von besonderen Beiträgen ist.

     

    Wir hoffen Dich mit diesen Tipps inspiriert zu haben!

    Zum ersten Teil unserer Layout Tipps kommst Du hier.

    Weitere Beiträge aus unserer Tipp & Trick-Reihe findest Du hier.

  • Tipp: Dein Blog lädt zu langsam? Teil 2 – Render Blocking CSS

    Nachdem wir uns im ersten Teil schon mit CSS Optimierung befasst haben, möchten wir ein wenig tiefer in das Thema Ladezeiten Optimierung vordringen und klären was genau „Render Blocking CSS Files“ eigentlich sind. Generell steht das Thema natürlich im Context zum Spannungsfeld der optimalen Darstellung vs. Ladezeit. Am schönsten ist es jedes noch so kleine Detail dem Browser vorzugeben hinsichtlich der Darstellungsregeln, aber genau darin kann, bei nicht optimaler Umsetzung, auch ein Problem liegen.

    Was genau versteht man darunter wenn von „render blocking css Files“ gesprochen wird?

    „Render blocking CSS Files“ verzögern generell die Anzeige deiner Webseite. Es werden damit die Dateien bezeichnet, die den Browser davon abhalten bzw. verlangsamen mit dem Rendering (Anzeigen) der Web Seite zu beginnen. Denn generell muss jeder Browser zu erst die „Formvorgaben“ (CSS Styles) laden um dann mit der Darstellung zu beginnen.

    Wer findet es schon gut auf das Laden einer Seite zu warten? Niemanden den wir kennen. Und auch wenn die Gründe unterschiedlich sein können, gibt es einige einfache Tipps wie man mit dem Thema umgehen kann. Und genau darum soll es im heutigen Teil „Render Blocking CSS“ gehen. Wir werden ganz praktisch einige Lösungen aufzeigen bzw. Tipps geben, wie man mit solchen „aufhaltenden“ Dateien umgehen kann. Generell unterscheiden wir in diesem Beitrag 3 Szenarien auf Basis der folgenden CSS Grundregeln:

    • Jedes einzelnde CSS Datei muss erst geladen werden und verzögert damit das Darstellen der Web Seite
    • Je größer die CSS Datei ist, um so länger dauert das Laden und damit das Darstellen der Seite
    • Je mehr CSS Dateien für eine Web Seite geladen werden müssen, um so langsmer wird die Web Seite dargestellt

    Generell sind lange Wartezeiten beim Aufrufen von Web Seiten nie schön, aber es kann auch einen ernsteren Hintergrund haben: Ist die User Experience auf einer Seite dauerhaft schlecht, werden sich die Nutzer von der Seite verabschieden. Niemand hat Lust auf die Darstellung zu warten, weder am stationären Rechner noch auf mobilen Endgeräten. Und da Nutzerzahlen nicht zu letzt eine wesentliches Erfolgskriterien für online Kanäle sind, ganz egal ob es sich um Web Seiten, Blogs oder Web Shops handelt, solltet Ihr ein gesteigertes Interesse haben, Eure Seite so optimal wie möglich zu gestalten. Daher anbei die 3 Basis Tipps rund um die Dateien welche für die Darstellung der Web Seiten im Browser sorgen.

    Was kann ich tun um „render blocking css Files“ auf meinen Seiten zu eliminieren? 3 Tipps ….
    1. Sorge für den optimalen Aufruf der CSS Dateien
    2. Verringere die Anzahl der verwendeten CSS Dateien so weit wie möglich in den für die Web Seiten Anzeige relevanten Teilen deines Codes
    3. Versuche generell die Anzahl an CSS Dateien und Code so gering wie möglich zu halten.

    Im folgenden Teil werden wir nun auf die einzelnen Teile eingehen, teilweise auch etwas tiefer. Orientierung bietet dabei die Hinweise welche Google zur Verfügung stellt.

    1. Wie sorge ich Für den optimalen Aufruf der CSS Dateien?

    CSS Dateien können auf viele unterschiedliche Arten von Deiner Web Seite abgerufen werden. Einige Möglichkeiten sind nicht optimal in Hinsicht auf die Ladezeiten. Anbei 2 zu vermeidende Szenarien:

    • Verwende auf keinen Fall „@import“ zum Einbinden von um Stilregeln anderer Stylesheets zu importieren
    • Das nicht Kennzeichnen von CSS Dateien kann Browser zu unnötigen Vorgängen verleiten.

    @import

    Warum soll @import nicht verwendet werden? Die Aufrufmethodik verlangsamt das Laden der CSS Dateien und verzögert damit die Darstellung der Web Seite. Jeder kann sehr einfach überprüfen ob dieses Problem auf die eigene Web Seite zu trifft und das ggf. einfach beheben. Zur Analyse gibt es eine Reihe von frei verfügbaren Geschwindigkeitsoptimierungstools im Internet. Die Tools die wir uns angesehen haben erfüllen alle den entsprechenden Zweck, von daher sollte jeder selbst entscheiden welches er verwenden möchte.

    Sind die Dateien identifiziert (@import url(„style.css“)) einfach durch andere CSS Calls ersetzen bzw. in das eingene CSS File integrieren. Sollte eine Intgration in das eigene CSS File nicht möglich oder gewünscht sein, könnte ihr die externen CSS Dateien auch mit folgenden html code „ersetzen“: <link rel=“stylesheet“ href=“style.css“>. Jetzt muss man nur noch „style.css“ mit dem Namen und der Adresse der eigenen CSS Datei ergänzen.

    Korrekte Kennzeichnung der CSS Dateien

    Wenn die CSS Dateinen nicht ordenungsgemäß beschrieben sind, wird der Browser zuerst versuchen alle CSS Dateien zu laden und dann mit der Darstellung beginnen. Das kann zu Verzögerungen im Aufbau der Seite führen. Um herauszufinden ob die CSS Dateien optimal für den Browser beschrieben sind, muss man nur in den Code schauen.

    Ein typisches CSS File wird wie folgt aufgerufen: <link href=“style.css“ rel=“stylesheet“>. Der Code sagt nun aus, „hier ist ein Link“ und „der Link führt zu meinem CSS“. Das führt dazu, dass der Browser alle CSS Dateien laden wird, bevor er mit der Darstellung der Web Seite anfangen wird. Das Problem dabei ist: es gibt auch Darstellungsregeln die in einem CSS File enthalten sein können, die der Browser zur Online Darstellung gar nicht benötigt, z.B. die Darstellungsvorgaben fürs drucken der Seite: <link href=“print.css“ rel=“stylesheet“ media=“print“>. Dieser Code sagt nun aus: „hier ist ein Link“, „der Llink führt zu meinem CSS“ und „dieser Teil des CSS ist nur fürs Drucken der Seite“. Ziel muss es nun sein, dass der Browser erkennt, dass er dieses Darstellungsvorgaben nicht laden muss um mit der Darstellung der Web Seite zu beginnen. Moderne Browser werden das verstehen und es wird kaum Einfluss auf die Ladezeit haben, da der Browser die Download Reihenfolge anpassen wird. Daneben gibt es auch Darstellungsregeln die nur unter bestimmten Umständen benötigt werden – z.B. hinsichtlich der Breite einer Seite (<link href=“other.css“ rel=“stylesheet“ media=“(min-width: 40em)“>). Auch hier werden die heutigen Browser selbstständig beurteilen können ob sie das File zur Darstellung der Web Seite benötigen oder nicht. Im Idealfall sorgt die Thematik also nicht unbedingt für Verzögerungen, aber es gibt eben auch Ausnahmen. Diese zu beheben ist kein Problem und da es sich dabei um die Grundlage für den Browser handelt, ist das absolut sinnvoll.

    Folgt man diesen 2 einfachen Schritten ist das erste mögliche Thema rund um das als „render blocking CSS“ beschrieben Dilemma behoben.

     

    2. Verwende so wenig wie möglich CSS files Im Darstellungskritischen Teil

    Der Darstellungskritische Teil einer Seite bezeichnet die Files die der Browser unbedingt vor dem Anzeigen der Web Seite laden muss. Wenn die Kennzeichnung sauber ist, sind schon einige Files aus dem unbedingt zu ladenden File Sammelsurium verschwunden bzw. werden nicht beachtet hinsichtlich der Darstellung. Es gibt aber noch ein paar weitere Möglichkeiten Ladezeiten zu optimieren.

    Wie bereits mehrfach ausgeführt gilt der Grundsatz: jede CSS Datei die entfernt werden kann (oder nicht geladen werden muss) wird einen postiven Einfluss auf die Ladezeit der Web Seite / Blog haben.

    Im Wesentlichen gibt es 2 mögliche Ansätze um das zu erreichen

    • Füge die CSS Dateien deiner Web Seite zusammen
    • Das direkte Festlegen von Formaten („Inline CSS“)
    Führe css Dateien zusammen

    Führe Deine CSS Dateien in einer Datei zusammen – oder in mehreren falls auf Grund der Größe notwending.

    Eine Web Seite hat typischerweise eine große CSS Datei und mehrere „unterstützende“ CSS Dateien. Dafür gibt es viele Gründe, z.B. um die Gestaltungsrichtlinien der Web Seite von denen der Widgets und Plugins zu trennen. Die Widgets und Plugins werden dann seperat geladen und das ist auch sinnvoll.

    Statische Web Seiten haben häufig auch mehere CSS Dateien. Viele Web Designer haben das entsprechend aus Gründen der Übersichtlichkeit und Handhabbarkeit so angelegt. Allerdings führt dieser eigentlich positive Ansatz zu einigen Performance Problemen.

    Aber Performance Probleme sind in der Regel nicht ganz so relevant ehrlicherweise, die Ladezeiten halten sich normalerweise in Grenzen. Wichtig wird das Thema z.B. dann, wenn Du z.B. Adsense nutzt. Schnelleres Anzeigen und Laden bringt im Zweifelsfall mehr Geld durch schnellere Darstellung der gesamten Seite. Daneben ist die Nutzer Erfahrung durchaus auch ein kritischer Faktor um Nutzer zu mehrmaligen Besuchen zu ermutigen – oder diese nicht davon abzuhalten.

    Praxis Tipp: Wie füge ich CSS Datein zusammen?

    Um ehrlich zu sein, ganz einfach: Kopiere den Code in einer File und füge diesen in eine andere Datei ein. So einfach ist es in Wahrheit. Sobald Du Deine Dateien zusammengeführt hast, musst Du nur noch die alten Dateien löschen. Das wars und wenn jetzt noch die Lade-Reihenfolge stimmt steht einer optimalen Performance nix mehr im Weg.

    Direktes Festlegen von Formatvorgaben („Inline CSS files“)

    Darunter verstehen wir die Integration der CSS Datei im html – das kann in bestimmten Fällen sehr helfen.

    Durch die Verwendung von sog. html style tags, ist es möglich die Darstellungsvorgaben in der html Datei zu integrieren im Gegensatz dazu diese in einem externen CSS Datei abzulegen.

    Praxis Tipp: Wie lege ich Formatvorgaben direkt fest?

    Um eine CSS Datei in einer html Datei zu integrieren kopierst Du den CSS Code einfach und fügst diesen in Deine html Datei ein. Zu beachten sind dabei 2 wesentliche Puntke: zum einen sollte die Designvorgaben deiner CSS Datei nicht zu umfangreich um das html File nicht zu sehr auf zu blasen und zum anderen dass hinterher alle CSS Dateien entfernt werden müssen.

    Optimalerweise integrierst Du das CSS im Header der html Datei und verwendest dazu style tags.

    <style>
    …. füge deine CSS Vorhaben hier ein …..
    </style>

    Das ist schon wieder alles – wirklich auch kein Hexenwerk.

     

    3. Verwende so wenig CSS Dateien wie möglich

    Einfach gesagt und trotzdem nicht so einfach umgesetzt. Zum einen da wir es halt individuell und „schön“ haben möchten und zum anderen, da einfach viele Frameworks ungenützte CSS Dateien mit laden. Beispiele sind z.B. WordPress Themes die anpassbar sind, da werden alle Möglichkeiten quasi vorab mit integriert. Und die nicht benötigten CSS Dateien werden dann mit geladen, ob benötigt oder nicht. Ein anderes häufig auftretendes Beispiel ist bei der Verwendung von Bootstrap zu erkennen. Auch hier wird der Flexibilität wegen (weswegen wir ja Bootstrap verwenden) möglichst viele Design Vorgaben mitgeladen. Und zu guter Letzt ist es auch wahr, dass in der Vergangenheit einfach niemand darauf so richtig  geachtet hat.

    Aber was auch immer der Grund sein mag, am besten findest Du einen Weg um das oder die CSS Dateien deiner Seite so klein wie möglich. Es ergibt keinen Sinn Dateien mit zu laden die nicht benötigt werden.

    Praxis Tipp: Was kann ich tun um die Anzahl meiner CSS Dateien so klein wie möglich zu halten?

    Solltest Du deine CSS Dateien selber geschrieben haben, optimiere es unter den o.a. Aspekten.

    Solltest Du ein Theme oder Design gekauft haben – was wahrscheinlich auf die Mehrzahl zutrifft – und das Thema Ladezeit Dich umtreiben, sprich mit dem Entwickler, Designer und forder ein CSS optimiertes Theme an.

    Am besten und warhrscheinlich praktischten ist es aber gleich in der Planung das Thema als Vorgabe mit aufzunehmen. Ob in der Auswahl eine Themes oder zur Beauftragung eines Dienstleister – macht eine entsprechende Vorgabe, dann seit Ihr auf der sicheren Seite.

     

     

  • Praxistipp: rel=amphtml und rel=canonical?

    Immer wieder kommen werden Fragen nach Link Bezeichnungen aufgeworfen. Die geläufigste Link Bezeichnung ist sicherlich rel=nofollow über die wir bereits früher in einem kurzen Praxistipp geschrieben haben.

    Die Link Kennzeichnung als rel=nofollow ist also in allen unseren vergebenen Aufträgen zwingend gefordert. Es gibt aber weitere Bezeichnungen von denen wir Euch heute 2 interessante vorstellen möchten.

    Was bedeutet die Link Bezeichnung rel=amphtml und wofür wird es verwendet?

    Am einfachsten ist es wie immer an einem praktischen Beispiel zu erklären:  <link rel=“amphtml“ href=“https://www.t5content.de/amp-page.html”>

    diese Linkbezeichnung sagt folgendes aus. Es gibt eine AMP Version der hinterlegten Web Seite (im Beispiel „https://www.t5content.de/). Unter dem angegebenen Link ist die AMP Seite für Google auffindbar.

    AMP?

    AMP ist die Abkürzung für „accelerated mobile pages“ und zeigt Suchmaschinen wie Google an, dass eine Web Seite in einer für Mobilgeräte optimierten Spezifikation vorliegt. Die Beschreibung geht dabei auf ein Open Source Projekt zurück. Das Kernziel ist mobile Web Seiten, die in der Performance und Darstellung optimiert sind, auf mobilen Geräten anzuzeigen anstatt die nicht optimierten komplett zu laden. Die speziellen AMP Seiten werden auch vom Googlebot indiziert und schließlich im Google Index abgelegt.

    Was geschieht nun? Ruft man von einem mobilen Endgerät eine Web Seite auf die mit rel=amphtml versehen ist, wird das aufrufende mobile Endgerät auf die AMP Seite geleitet.

    rel=canonical: wieder zurück

    Da nun ja 2 Web Seiten des gleichen Inhaltes vorliegen müssen auch die AMP Seiten mit entsprechenden „Wegweisern“ versehen werden, falls ein Nutzer nicht mit einem mobilen Endgerät zugreift. Die rel=canonical dient unter anderem genau dazu: AMP Seiten bzw. deren mobil optimierten Code können mit dem Verweis auf die ursprüngliche Web Seite verweisen, d.h. Anfragen werden zur entsprechenden Web Seite geleitet.In unserem Beispiel würden wir in den Code der Seite https://www.t5content.de/amp-page.html über die im Header eingebaute Linkkennzeichnung <link rel=canonical href=https://www.t5content.de> auf die „nicht AMP“ Version verweisen.

    … und einiges mehr

    Darüber hinaus lässt rel=canonical auch in anderen Szenarien einsetzen, z.B. um trotz unterschiedlicher URL Variationen auf eine richtige Seite zu verweisen. Auch hierzu ein kurzes Beispiel. Unsere Homepage/ Anwendung unter https://www.t5content.de ist theoretisch auch unter verschiedenen anderen Schreibweisen zu erreichen. Anmerkung: wir haben nicht alle tatsächlich belegt. Ob über http://www.t5ontent.de, https://www.t5content.de/index.html, https://t5content.de und viele mehr wäre unsere Seite zu erreichen. Was bedeutet das? Verlinken andere Nutzer zu unserer Seite, können Sie theoretisch jeder einen anderen Link verwenden. Dann hätten wir auf jeder Seite aber jeweils nur einen Link und würden uns in der Relevanz selbst unwichtiger darstellen als notwendig. Durch den Einsatz von rel=canonical im Header der „Unterseiten“ kann ich genau diesen Effekt umgehen, ebenso einsetzbar bei dynamischen URLs in denen z.B. am Ende sich eine Farbwahl einfügt um die passende Seite anzuzeigen.

    und dynamische Links?

    Setze ich bei dynamischen URLs rel=canonical ein, ist trotz der Erweiterung der URL der Inhalt der Seite aus Sicht der Search Engines immer gleich, d.h. die Relevanz der Hauptseite steigt.   Zusammenfassend kann man fest stellen: Die korrekte Kennzeichnung von Links kann für die Sichtweise von Suchmaschinen einen großen Unterschied machen hinsichtlich der Bewertung z.B. zur Relevanz auf Grund der Beurteilung der Verlinkung.