Neujahrsputz – So mistest du deinen Blog richtig aus

Pünktlich zum Jahresanfang, sollte man seinen Neujahrsputz nicht nur im Haus, sondern auch im Blog durchführen. Genauso wie ein Arbeitsplatz im Büro, kann sich auch in einem Online-Arbeitsplatz ziemlich viel Kram ansammeln, den man im Grunde nicht mehr braucht. Hat man erst einmal seine Routinen entwickelt und lässt seiner Kreativität freien Lauf, können schnell mal Entwürfe und Beiträge zusammen kommen, die einfach nicht mehr aktuell oder relevant sind. Aber auch andere Bestandteile des Blogs, wie PlugIns, Widgets, etc., können gegebenenfalls überflüssig werden. Wir von t5 content, möchten heute verraten, warum ein Ausmisten deines Blogs zum Neujahr hin sinnvoll ist und wie du  es am besten angehst.

Content

Es gibt viele Gründe einen Blog sauber zu halten, in jedem Fall ist es aber empfehlenswert, eine Übersicht über seine Inhalte zu behalten. Im Normalfall bieten Hosts den Menüpunkt „Alle Beiträge“, unter dem du nachschauen kannst, was sich da alles an Entwürfen angesammelt hat. Im Idealfall sind diese auch jetzt noch interessant und du kannst dir endlich die Zeit nehmen, den ein oder anderen davon fertigzustellen. Andernfalls können veraltete Beiträge aus dem Weg geräumt werden. Auch die Kommentare sollte man pflegen – oft finden nämlich Spam-Kommentare ihren Weg zu deinem Blog und sollten gelöscht werden, so mühselig es auch sein mag.

Visuals

Auch in Sachen Optik lässt sich einiges zu deinen Gunsten ausmisten und dadurch optimieren. Widgets, zum Beispiel, sind Tools, die deinen Blog zwar übersichtlicher und einladender machen, allerdings können auch die sich über Jahre hinweg anhäufen. Die Folgen sind nicht nur, dass es optische Störfaktoren gibt – durch die unzähligen Abfragen kann deine Seite auch extrem verlangsamt werden, was einen Besuch lästig machen kann. Wir raten dir, alle Widgets, die nicht notwendig sind, auszusortieren oder diese auf Sub-Domains zu beschränken.
Auch in Sachen Hintergrund lässt sich was machen – statt verschiedene Bilder zu verwenden, empfehlen wir, dich auf eines zu beschränken und den Rest über Hintergrundfarben zu gestalten.

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Technik und Tools

Viele denken jetzt wahrscheinlich, dass hierfür ein technisches Know-How vorausgesetzt ist. Jedoch gibt es auch hierfür unzählige Softwares, die dir helfen können, wenn du dich nicht sonderlich mit Datenbanksystemen auskennst.

Vorab angemerkt ist es immer empfehlenswert eine Sicherung der Daten und des Serverinhalts zu machen, bevor man sich in solche Gebiete wagt. Dafür ist beispielsweise das Sicherungsprogramm MySQLDumper empfehlenswert. Zudem macht es Sinn, so etwas in aller Ruhe anzufangen, wenn nicht viel Traffic auf deinem Blog zu erwarten ist und man sich daher den einen oder anderen Fehler, ohne große Verluste, erlauben kann.
In der Datenbank sind nicht nur Beiträge und Kommentare gespeichert, sondern auch Informationen zu PlugIns etc., von denen oftmals nutzlose Fragmente übrig bleiben, wenn man diese schon deinstalliert hat. Damit genau so etwas die Performance deines Blogs nicht beeinträchtigt, ist zu beachten, diese ab und zu aussortieren zu lassen. Wir empfehlen dir also, erst einmal durch deine PlugIns zu gehen und die rauszuschmeißen, die du nicht mehr brauchst.  Um sicher zu gehen, dass auch ohne diese Fragmente alles reibungslos funktioniert, kannst du diese Objekte vorab als Test umbenennen –  sollte dann noch alles so sein wie vorher, kannst du sie mit gutem Gewissen in die Tonne hauen.
Hast du das erledigt, kannst du dir mit Hilfe von anderen PlugIns dabei helfen lassen, die Überreste auch auszusortieren. Für WordPress-Nutzer ist beispielsweise das Plugin WPDB SpringClean empfehlenswert, das nützlicher Weise alte Datenbanktabellen entmüllt, die nicht mehr mit deinen installierten PlugIns assoziiert werden können.

Das sind nur ein paar wenige Anregungen und Mittel, wie man seinen Blog aussortieren kann. Hat man aber erst mal einen groben Überblick darüber, was sich alles an Cyber-Müll ansammeln kann und was das für Auswirkungen haben kann, dann ist es auf jeden Fall ratsam, den Blog regelmäßig zu säubern – dann muss man die ganze Arbeit auch nicht auf einmal machen.

Gerne kannst du auch einen Kommentar mit eigenen Tipps und Erfahrungen hinterlassen, wir freuen uns immer über konstruktives Feedback!

 

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