Nützliche WordPress Plugins: Kommentare auf Spam überprüfen

Nachdem wir dir  bisher hauptsächlich Plugins vorgestellt haben, die es dir erleichtern deinen Blog von Grund auf optimal aufzusetzen und die wesentlichen Aspekte gleich „richtig“ anzugehen, wollen wir uns heute einem Thema widmen, das dir nach der ersten Phase hoffentlich erspart bleibt, aber wahrscheinlich eben doch auf dich zukommt. Es geht um das Thema Spam, das auch in WordPress ein ärgerliches und zeitraubendes Thema ist. Die Freude über den ersten Kommentar auf einem Beitrag weicht ganz schnell, wenn du feststellst, dass es sich dabei um Spam handelt. Gerade wenn du regelmäßig deine Kommentare liest und darauf antwortest, nervt Spam ganz besonders.

Mit dem für private Nutzer kostenlosen Plugin „Akismet“ kannst du für Abhilfe sorgen.

akismet

Das Plugin funktioniert nach einem recht einfachen Prinzip. So werden alle Kommentare gegen die firmeneigene „Akismet“ Web Datenbank geprüft, um Spam zu identifizieren und auszusortieren. Die aussortierten Kommentare sind dann aber nicht verloren, sie werden lediglich in der Administrationskonsole in einem gesonderten „Spamordner“ angezeigt und können dort durch den Administrator wieder freigegeben werden. Dazu wird für jeden Kommentar eine Historie im Plugin angelegt, damit lässt sich der gesamte Spam- und Unspam-Vorgang nachvollziehen. Gerade wenn du mit anderen zusammen ein Blog betreibst, kann das eine durchaus interessante Hilfe sein.

Daneben stellt „Akismet“ auch die hinter den Kommentaren liegenden URLs dar – das hat den großen Vorteil, dass ungewollte, falsch versteckte URLs sofort gespamt werden können.

AKISMET

Um „Akismet“ als Privatperson kostenlos nutzen zu können, benötigst du einen „Akismet“ API Key. Diesen Key kannst du dir auf der „Akismet“ Webseite einfach herunterladen.

Kommerzielle oder Firmenblogs können den „Akismet“ Service ebenfalls nutzen, müssen den API Key allerdings käuflich erwerben. Die Kosten hierfür richten sich nach dem Funktionsumfang und liegen zwischen 5 und 9 Euro pro Monat und Seite.

Clean Talk

Ein weiteres Anti-Spam Plugin ist „Clean Talk“. Im Prinzip funktioniert „Clean Talk“ wie „Akismet.“ Was sich unterscheidet ist lediglich das Lizenzmodell. Bei „Clean Talk“ ist die Nutzung im ersten Jahr kostenlos, danach wird für alle eine Lizenzgebühr von knapp  8 Euro pro Jahr fällig. Wir selbst haben „Clean Talk“ nicht getestet, da sich uns die Unterscheidung zu „Akismet“ zu gering war.

Neben „Akismet“ und „Clean Talk“ gibt es noch eine Reihe weiterer Plug-Ins zum Schutz vor Spam, u.a. „Spam Master“. „Spam Master“ funktioniert ein wenig anders als die beiden zuvor vorgestellten: Es prüft auf bekannte Spam- Ressourcen im Web (z.B. E-Mail Verzeichnisse, Domains, IP‘s, etc.) und identifiziert so im Absender Nachrichten als Spam. Nachteil des Plugin ist, dass die kostenlose Basislösung nur eine sehr beschränkte Anzahl von Ressourcen im Web auf Spam-Hinweise durchsucht. Damit das Tool sinnvoll einsetzbar ist, muss es aber vollständig, also kostenpflichtig geschehen. Aus diesem Grund haben wir uns dieses Plugin nicht weiter angesehen.

Wir möchten dir zu guter Letzt auch nicht verschweigen, dass wir „Akismet“ nicht mehr einsetzen. Dies liegt daran, dass wir den Blog ja beruflich nutzen und daher sowieso täglich prüfen. Insofern hat „Akismet“ derzeit wenig Nutzen für uns.

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